[Seite 38.] Die Erwähnung der gekreuzigten Löwen stützt sich auf Plinius c. 18, wo erzählt wird, daß Scipio Aemilianus und Polybios auf einem gemeinsamen Spazierritt in der Umgebung Karthagos solche gekreuzigte Tiere sahen.
[Seite 43.] Über die Kabiren (d.h. die Mächtigen) und die Kabirenmysterien vgl. L. Preller, Griechische Mythologie, 4. Aufl., Berlin, 1894, Bd. I, 847–864.
[Seite 61.] Über den Kult der Tanit (identisch mit Astarte u.a.) vgl. Münter, Religion der Karthager, 2. Aufl., S. 79 ff. Über ihren Tempel vgl. N. Davis, Karthago und seine Überreste, Leipzig, 1863, S. 110 ff.
[Seite 63.] Der doppelgipflige Berg der Heißen Wasser, von Virgil gepriesen, jetzt Hammam el Enf, liegt 15 Kilometer südlich von Karthago.
[Seite 65.] Die Säulen des Melkarth sind natürlich die Säulen des Herkules (Gibraltar).
[Seite 80.] Das vielumstrittene »Ledergeld« entspricht unserm heutigen Papiergeld.
[Seite 92], ebenso [Seite 282]. »Zügellose Pferde«. Dies stützt sich auf Livius XXI, c. 44. Wahrscheinlich hatten die Numidier nur leichte Trensengebisse, was der Römer als »ungezäumt« ansieht.
[Seite 98.] Flaubert antwortete auf den Angriff eines Gelehrten u.a.: »Hinsichtlich des Tanittempels bin ich sicher, ihn so rekonstruiert zu haben, wie er war: an der Hand der Abhandlung über die syrische Göttin, – der Münzen des Herzogs von Luynes, – dessen, was man vom Jerusalemer Tempel weiß, – einer Stelle aus dem heiligen Hieronymus, zitiert von Selden (De diis syriis), – des Planes vom Tempel in Gozzo, der sicher karthagisch ist, – und vor allem nach den Ruinen des Tempels von Thugga, den ich mit eigenen Augen gesehen habe ...« (Anhang zur Edition définitive, p. 356).
[Seite 124.] Die afrikanischen Phönizier nannten sich noch in der römischen Kaiserzeit »Kanaaniter«, nach ihrer Heimat Chna (d.h. Niederung).
[Seite 142.] Die Lage von Gorza ist nicht überliefert. Wahrscheinlich lag sie südlich des Unterlaufs des Bagradas.