Die Stadt Bonn war still, aber die Stadt war nicht still genug für die drei schläfrigen Männer. Der Erste sagte: »Die Stadt ist nicht still genug. Hier kann ich nicht schlafen!«
»Ja,« sagte der Zweite, »die Stadt ist nicht still genug. Hier kann ich auch nicht genug schlafen!«
Und der Dritte sagte auch: »Die Stadt ist nicht still genug. Hier kann ich nicht genug schlafen!«
Dann sagte der Erste: »Mein Vater, meine Mutter, mein Bruder und meine Schwester wecken mich immer zu früh auf. Hier will ich nicht bleiben. Ich will fortgehen!«
»Mein Vater, meine Mutter, mein Bruder und meine Schwester wecken mich auch zu früh auf!« sagte der zweite junge Mann. »Hier in Bonn will ich auch nicht bleiben. Ich will fortgehen!«
Und der dritte junge Mann sagte auch: »Meine Eltern (Vater und Mutter) und meine Geschwister (Bruder und Schwester) wecken mich auch zu früh auf. Hier in Bonn will ich nicht bleiben. Ich will auch fortgehen.«
»Wohin wollen wir gehen?« fragte der erste junge Mann. »Wo können wir einen guten, stillen Platz finden, wo wir lange, lange schlafen können?«
»Ach,« sagte der Zweite, »ich kenne einen guten, stillen Platz. Ich kenne eine Höhle. Ich kenne eine gute, stille Höhle, nicht sehr weit von hier. Nein, die Höhle ist nicht weit von Bonn, aber da können wir ruhig (still), so ruhig sein.«
»Das ist gut!« sagte der Dritte. »Das ist sehr gut. Wir wollen in diese Höhle gehen, denn unsere Familien wecken uns zu früh auf, und wir möchten einmal ruhig sein und schlafen, so lange wir wollen.«
Die drei jungen Männer gingen aus der Stadt. Sie kamen in die Höhle. Die Höhle war groß, und so still, daß die drei Männer froh, sehr froh waren.