Aber der Riese lachte laut und sagte: »Ja wohl, das Kind wollen Sie nicht darauf wetten, weil Sie wissen, daß ich besser Schach spielen kann als Sie.«

»Nein!« sagte der Mann. »Ich weiß sehr gut, daß ich besser spielen kann!«

»Dann wetten Sie doch das Kind darauf,« sagte der Riese, und der Mann wettete den Knaben auf das Spiel.

Der Fischer und der Riese spielten. Sie spielten beide sehr gut, denn sie wollten beide gewinnen. Der Riese wollte gewinnen, denn er wollte den Knaben haben, und der Fischer wollte gewinnen, denn er wollte dem Riesen den Knaben nicht geben.

Sie spielten lange, und endlich gewann der Riese das Spiel.

Der arme Fischer war traurig, sehr traurig, denn er liebte sein Kind. Die Frau war auch traurig, und sie weinte sehr viel, denn sie liebte das Kind auch, und sie sagte:

»Ach lieber, lieber Mann! Warum haben Sie mit dem Riesen Schach gespielt? Warum haben Sie das liebe Kind darauf gewettet? Jetzt nimmt der böse Riese das liebe Kind. Wir werden kein Kind haben!« Und die arme Frau weinte bitterlich.

Der Riese, der die gute Frau weinen hörte, sagte endlich: »Nun, gute Frau. Das Kind ist mein, aber da Sie so traurig sind, so werde ich es bis morgen hier lassen. Morgen komme ich, das Kind zu holen. Aber wenn Sie das Kind verstecken können, so daß ich es nicht finden kann, dann werden Sie das Kind behalten können.«

Die arme Frau weinte noch, aber sie war doch froh, daß sie den Knaben bis morgen behalten konnte, und der starke Riese ging fort.

Dann sagte die Frau zu ihrem Manne: »Ach, lieber Mann, wie können wir das Kind verstecken? Der Riese ist klug (weise), er ist sehr klug. Er wird den Knaben finden. Ja, er wird ihn gewiß finden.«