»Ja,« sagte der Fischer, »es ist versteckt, finden Sie es, wenn Sie können.«

Der Riese sagte: »Gut, ich will das Kind suchen!« Und er sprang in das Boot, ging auf den See und fischte lange. Endlich fing der Riese drei Fische. Er nahm den einen Fisch, öffnete ihn, sah die vielen Eier und suchte lange. Dann fand er das kleine Ei, worin das Kind versteckt war. Er wollte das Ei nehmen, aber da kam Loge. Er nahm das Ei schnell aus der Hand des Riesen, und in einer Minute war das Kind auf dem Lande.

Loge sagte dann zu dem Kinde: »Springe in das Haus und mache die Thür zu, da kommt der böse Riese!«

Das Kind sprang in das Haus und machte die Thür schnell zu.

Da kam der böse Riese. Er wollte das Kind fangen. Er sprang auch schnell in das Haus, aber da er sehr groß war, durchbohrte ihn die spitzige Stange, und in einigen Minuten war der böse Riese tot.

Jetzt konnte er nie wiederkommen. Jetzt konnte er das Kind nie fortnehmen, und die Eltern waren sehr froh, daß er tot war. Sie küßten das liebe Kind und sagten zu Loge:

»Danke, Loge, danke tausendmal. Sie sind gut, Loge. Sie haben uns gut geholfen und jetzt sind wir froh, sehr froh, denn wir haben den Knaben, den lieben Knaben, und der Riese kann ihn nie mehr nehmen.«

6.
Der Pfeifer von Hameln.
(6)

Hameln ist eine schöne, kleine Stadt im Norden Deutschlands. Die Leute von Hameln sind gut, und sie sagen immer: »Unsere Stadt Hameln ist eine wunderschöne, kleine Stadt. Keine Stadt in Deutschland ist so schön, als unsere wunderschöne Stadt!«

Die Einwohner (Leute) von Hameln sind glücklich (froh). Sie sind alle sehr glücklich. Aber einmal waren sie nicht glücklich, nein, sie waren sehr traurig. Sie waren so traurig, weil Mäuse (eine Maus, zwei Mäuse), viele Mäuse in die Stadt gekommen waren. Mäuse und Ratten waren überall. Die Mäuse waren in allen Häusern (ein Haus, zwei Häuser), und sie fraßen das Korn. Ja, die Mäuse und Ratten fraßen alles.