Sie wollten den Jüngling töten, aber da er laut um sein Leben bat, sagten sie endlich, daß sie es ihm lassen wollten, aber daß er ihr Schatzhüter sein sollte.

„Damit du ja nicht Hunger leidest,“ fügten sie hinzu, „stellen wir hier einen kleinen Tisch hin. Klopfe darauf, wenn du zu essen wünschest, und rufe laut: ‚Lebensmittel für einen König!‘ und du wirst Alles haben, was du nur wünschen kannst.“

Der Jüngling, der sehr hungrig war, klopfte sogleich auf den Tisch, und in einem Augenblick war er mit vielen Speisen bedeckt, und der Jüngling konnte nach Belieben essen.

Heinrich blieb ein ganzes Jahr hier im Schlosse. Aber da er immer allein war, langweilte er sich endlich sehr. Eines Tages nahm er den Tisch, rief laut:

„Hütet euere Schätze selbst, Ihr [Herren] Riesen,“ und ging aus dem Schlosse.

Er ging lange und kam endlich in einen dichten Wald. Hier begegnete er einem armen Manne, der bittend sagte:

„Geben Sie mir etwas zu essen, guter Jüngling, ich bin ja so hungrig!“

„Das will ich [gern] thun, armer Mann,“ sagte der Jüngling. Er stellte seinen Tisch unter einen Baum, klopfte darauf, rief laut: „Lebensmittel für einen König!“ und sobald der Tisch mit guten Speisen bedeckt war, lud er den Mann zum Essen ein.

Der alte Mann aß und trank und sagte endlich:

„Das ist ein schöner Tisch! Sehen Sie, guter Jüngling, ich werde Ihnen diesen Pack für den Tisch geben. Es ist ein wunderbarer Pack. Öffnen Sie ihn und sagen Sie laut: ‚Soldaten herbei!‘ und Sie werden so viele Soldaten haben, als Sie wollen. Dann sagen Sie wieder, ‚Soldaten hinein!‘ so werden sie alle wieder in dem Pack verschwinden.“