Dem hilft er allerwegen.“
Jetzt klatschten die Herren laut. Der Beifall war allgemein, und der Führer rief:
„Das ist ein schöner Wunsch! Der bringt uns Glück auf die Reise.“
Er zog das kleine Mädchen zu sich, setzte sie auf sein Knie, stellte ihr einen Teller voll guter Dinge zu essen vor, während ein anderer junger Mann den Basti ebenso versorgte. Die Herren waren so munter und gütig, daß die Kinder alle Furcht vergaßen, und ihre Fragen sehr unbefangen beantworteten. Bald vernahmen sie Alles, und als der Führer hörte, daß die Mutter nichts zu essen gehabt, und plötzlich eingeschlafen sei, nachdem sie gesagt, der Arzt im Dorfe würde ihr vielleicht morgen helfen, sagte er:
„Kameraden, ich trage Ihnen eine Bergpartie an. Wir wollen diese kleinen Wintervögel der Mutter zurückbringen, und vielleicht werde ich dort oben meine erste Patientin finden.“
„Dein Gedanke ist vortrefflich!“ erwiderten alle.
„Aber wir wollen nicht mit leeren Händen hingehen,“ fuhr er fort. „Jeder soll etwas zu essen hinauftragen.“
Die Herren waren alle mit diesem Plan einverstanden, und bald gingen sie den Berg hinauf. Der kleine Basti lief als Führer voraus und das kleine Fränzchen plauderte unaufhörlich mit dem großen Herrn, der ihre Hand festhielt, damit sie nicht in den Bach falle.
Als die Kinder oben ankamen, sprangen sie beide jubelnd in die Hütte. Die Mutter war unterdessen wieder erwacht, und obgleich sie nicht Kraft besaß aufzustehen, rief sie die Kinder zu sich. Als sie zuerst keine Antwort vernahm, erschrak sie, aber als Basti hereinstürzte, und ihr in wenigen Worten Alles erzählte, weinte sie vor Freude.
Dem Basti folgte der stattliche Herr dicht auf den [Fersen]. Er allein kam in die Hütte, und während die Kinder den anderen Herren die Ziege zeigten, erzählte er ihrer Mutter, daß er Arzt sei und ihr helfen wolle. Nach einiger Zeit kam er heraus und die Kameraden fragten ängstlich: