[4] Bei großen Kauffahrern von 500 Lasten, (zwanzigtausend Centnern) hat der Mastbaum gewöhnlich eine Länge von 110 Fuß.

[5] Dieß heißt, etliche von den Segeln backbrassen und andere beiprassen, so daß sie unter einander eine entgegengesetzte Richtung haben, und das Schiff beinahe auf einer Stelle liegen bleibt.

[6] Taschen heißen die drei Fuß breiten Gallerien, die an den Seiten des Schiffes nach dem Hintertheile zu, angebracht werden.

[7] Dieß ist das Zeichen, durch welches ein segelfertiges Schiff, den am Lande befindlichen Passagieren zu verstehen gibt, sich baldigst an Bord zu verfügen.

[8] Die Flagge niederlassen, oder die Flagge streichen, ist der seemännische ehrfurchtvollste Bückling.

[9] Gissing ist die muthmaßliche Berechnung der Stellen, auf der sich das Schiff in See befindet, ohne Sonne und Sterne beobachten zu können.

[10] Ein falscher Cours mit Schneckenlinien.

[11] Ein Stück Bonnetsegel mit Werg benäht und mit Asche bestreut, mit dem man an der äußern Seite des Schiffs die schadhafte Stelle unter dem Wasser bedeckt.

[12] Haben in Seeschlachten die Seiten des Schiffes, durch Kanonenkugeln lecke Stellen bekommen, so werden letztere durch Pfropfen von Holz, mit Werg umzogen, verstopft.

[13] Ein gemauerter Raum im Hafen, zum Ausbessern leck gewordener Schiffe.