[14] Klar nennt man das Tauwerk, wenn es unverworren, nicht verwickelt ist, den Anker aber, wenn er dergestalt in Ordnung liegt, daß man alsbald die Parturlinie losmachen, und den Anker fallen lassen kann, auf daß er Grund fasse.
[15] Im Spanischen das, was auf andern Schiffen der Bottelier heißt; der Aufseher über die Lebensmittel, Magazine.
[16] Schiffslieutenant.
[17] Die platte dreieckige Spitze des Ankerarms.
[18] Seefüßig seyn, heißt, den Seedienst gewohnt seyn, und selbst beim Schlingern des Schiffes, am Tauwerk auf- und abklettern zu können.
[19] Die Tiefe und Beschaffenheit des Meergrundes durch das Loth zu untersuchen.
[20] Scharfer Grund besteht aus spitzigen Klippen, und ist darum dem Kabeltau gefährlich. Die Griechen nannten unser Kabeltau, Kamelos. Die Stelle im Evangelisten Matth. „Es ist leichter, daß ein Kameel durch ein Nadelöhr gehe“, ist daher wohl falsch übersetzt, und sollte eigentlich heißen: es ist leichter, daß ein Kabeltau (ein Ankertau) durch ein Nadelöhr gehe etc.
[21] Unbeständiger, aus Triebsand bestehender Grund.
[22] Vor dem Winde segeln heißt, den Wind so hinter sich haben, daß er gerade in die vollen Segel bläs’t.
[23] Ein bei Seeleuten übliches Sprichwort, welches so viel sagt, als, das Schiff fährt sich gut.