Der Philosoph Jean Jacques Rousseau, „der Feind der Könige“.

Gezeichnet zu dessen in den Jahren 1762 und 1766 an Friedrich den Großen gerichteten Briefen.

Abb. 31. Aus den Holzschnittbildern zu den Werken Friedrichs des Großen (1843–1849):

Hercules und Iolaus im Kampf gegen die lernäische Hydra.

Zeichnung zu dem „Briefwechsel Friedrichs mit seinem Bruder, dem Prinzen Heinrich“.

Gegen Weihnachten 1849 waren die 200 Zeichnungen zu den Werken Friedrichs des Großen fertig und in Holz geschnitten. Was Menzel beim Gestalten dieser herrlichen Erzeugnisse seiner großartigen dichterischen Phantasie als eine Beengung empfand, war die vorgeschriebene Kleinheit des Formates. In humoristischer Weise hat er dieses ausgesprochen in einer allerliebsten Titelvignette zu der Sonderausgabe der Abbildungen ohne den Text, welche der Verlagsbuchhändler Wagner in Berlin im Jahre 1882 veranstaltete, um diesen Schatz deutscher Kunst über den engen Kreis derjenigen hinaus, welche die illustrierte Prachtausgabe der Oeuvres de Frédéric le Grand zu Gesicht bekamen, bekannt zu machen. Diese Titelvignette zeigt in einem graziös mutwillig gestalteten Rokokorahmen einen kleinen Genius, den ein Zirkel auf den Boden von „XII centimètres maximum“ eingesperrt hält; mit mitleidlosem Lächeln steht der Zirkel da, unbekümmert um das kindliche Grollen des gegen die Einklemmung sich sträubenden Genius und um dessen zerdrückte Flüglein.

Abb. 32. Aus den Holzschnittbildern zu den Werken Friedrichs des Großen (1843–1849):

Äskulap versucht vergebens, der Parze Atropos die Schere zu entwinden.