Zeichnung zu dem Briefwechsel Friedrichs mit seiner Schwester Charlotte, Herzogin von Braunschweig. (Anknüpfend an die Worte eines von Friedrich dem Großen in seinem Todesjahre geschriebenen Briefes: „Die Wahrheit ist, daß er — der Arzt — mir nichts genützt hat; die alten müssen den jungen Menschen Platz machen.“)
Abb. 33. Aus den Holzschnittbildern zu den Werken Friedrichs des Großen (1843–1849):
Gruppe von Offizieren, denen durch ihren Kommandeur ein von hoher Stelle ausgegangener Tadel vorgehalten wird.
Gezeichnet zu den „Regeln über das, was von einem guten Bataillonsführer in Kriegszeiten zu verlangen ist“.
Die Schnittausführung wurde durch die an Menzels Zeichnungen zur Geschichte Friedrichs des Großen geschulten Hände von Otto Vogel, Albert Vogel und Unzelmann und durch Hermann Müller, einen Schüler des letzteren, bewirkt. Es läßt sich zum Preise der Geschicklichkeit dieser trefflichen Meister nichts Besseres sagen, als das von Menzel selbst ausgesprochene Wort, daß sie im Gehorsam gegen den Strich seiner Zeichnung das Höchste geleistet haben.
Abb. 34. Aus den Holzschnittbildern zu den Werken Friedrichs des Großen (1843–1849):
Friedrich der Große übergibt seinen Generalen seine Schrift „Die Generalprincipia des Krieges, angewendet auf die Taktik und die Disciplin der preußischen Truppen“ (Zeichnung zu eben dieser Schrift).
Von Unzelmann, der auch die allerersten Arbeiten Menzels auf dem Holzstock im Schnitt ausgeführt hatte, wurde 1850 die größte Holzzeichnung Menzels, ein Bildnis Shakespeares, mit vollendeter Meisterschaft geschnitten.