[65] Meine Ansichten über das Verhältnis Helie's und Robert's de Borron zueinander und über den Conte del Brait habe ich im XXXII. Bande der Zeitschrift f. rom. Philologie, Seiten 323-337 in dem Artikel: "Zur Kritik der Artus-Romane in Prosa" dargelegt. So weit mir bekannt ist, hat noch niemand meine Theorien widerlegen oder durch bessere ersetzen können, und nach nochmaliger Erwägung des damit in Zusammenhang stehenden Materials, bin ich noch ebenso überzeugt wie im Jahre 1908, daß E. Wechssler's Ansichten über den Conte del Brait nicht richtig sein können.
[66] Wenn später auf SS. LXXXIII-LXXXIV erzählt wird, daß Gaheriet bei La Roche aux Pucelles ankommt, wird weder Baudemagus noch diese Verabredung erwähnt, noch wird irgendwo anders erklärt, ob oder nicht, Baudemagus verhindert war, seinen Plan auszuführen. Der pseudo-Robert de Borron spricht oft von Dingen oder weist auf Ereignisse hin, die er nie wieder erwähnt.
[67] Vgl. supra Seite LXXV Note I.
[68] Da es in der Schrift des Schreibers der Hs. No. 112 nicht immer möglich ist u und n zu unterscheiden, ist nicht sicher, ob der Riese Aupatris oder Anpatris hieß. Dasselbe gilt von Baudon oder Bandon und einigen anderen Namen.
[69] Ob dieser Hinweis auf den Tod des Carados (Karacados in dem Livre d'Artus der Hs. 337 der Pariser National Bibliothek, welches ich gleichzeitig mit dem gegenwärtigen Beiheft als siebenten Band meiner Ausgabe des Vulgat-Zyklus in Washington D.C. veröffentliche) von dem pseudo-Robert de Borron herrührt oder ob derselbe von dem Schreiber der Hs. No. 112, der später dieses Ereignis erzählt, hinzugefügt wurde, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, das erstere ist jedoch ganz wohl möglich.
[70] Die oben gemachten Angaben über den Tod Gaheriets durch Lancelot und über das Ende Agravains und Guerrehes' beziehen sich auf Ereignisse, die in der Mort Artus erzählt werden und zwar an der Stelle, wo Lancelot die Königin vom Feuertode rettet.
[71] Ob Gaheriet diese Drohung ausführt oder nicht, wird nicht erzählt, wie aus dem folgenden zu ersehen ist.
[72] Wie ich supra SS. XLI-XLII, Note 1, erwähnt habe, läßt
Sir Thomas Malory den Morholt vier Ritter des Königs Artus aus den
Sätteln heben und zwar: Sagremor, Dodinel, Ozanna und Felot de
Listenois, von denen die beiden ersteren auch oben erwähnt werden.
[73] Vgl. den Text S. 132, Note 1 und das Namensverzeichnis S. 139,
Note 2.
[74] Die Hs. No. 112 erzählt nun Abenteuer des Palamedes, die nicht
zur Trilogie des pseudo-Robert de Borron gehören.