Bei der chronischen Form möge ein Pflaster, aus Eidotter und Salz bestehend, auf die Gegend über die Milz gelegt werden. Gewöhnliches Salz, in Dosen von einer Drachme dreimal des Tages genommen, hat sich in einigen Fällen bewährt. Die innere Rinde von weißer Esche (White ash), in weißem Wein gekocht und in Dosen von einem Weinglas voll dreimal des Tages genommen, hat gleichfalls Heilung bewirkt. Die Behandlung dieser Krankheit ist fast ganz dieselbe, wie die der [Leberentzündung].
Homöopathisch. Bei der acuten Form gebe man Aconitum, Bryonia, China, wie bei [Leberentzündung] vorgeschrieben.
Bei der chronischen Form gebe Sulphur, Calcarea, Ferrum, Carbo Vegetabilis, Lycopodium. Verwende dieselben in derselben Weise wie bei chronischer [Leberentzündung] vorgeschrieben.
Allöopathisch. Die Behandlung ist jener der chronischen und acuten [Leberentzündung] ähnlich. Bei der chronischen Form gebrauche man Senfpflaster, Jod-Tinktur (Tincture of Iodine) oder Crotonöl in der Gegend über der Milz.
Folgendes wird empfohlen:
| Pulverisirte Chinarinde (Pulv. Peruvian bark) | 1 | Unze. |
| Pulverisirter Rhabarber (Pulv. rhubarb) | ½ | Drachme. |
| Pulverisirtes salzsaures Ammoniak (Pulv. muriate of ammonia) | 1 | Drachme. |
Mische es und mache 8 Pulver daraus. Dosis: Ein Pulver dreimal des Tages.
Um die Eingeweide in Ordnung zu bringen, halte sie gehörig offen und nehme folgendes:
| Entenfuß (Podophyllin) | 4 | Grane. |
| Leptandrin | 8 | „ |
| Chinin (Quinine) | 8 | „ |
| Brechnuß- (Nux Vomica) Extrakt | 2 | „ |