Homöopathisch. Chamomilla. — Mag gegeben werden bei Nervenschwäche und Erregtheit, dem man ungefähr eine Stunde darauf Nux Vomica folgen läßt. Wenn erforderlich, gebe man mehrere Dosen.

Coffea und Aconitum. — Abwechselnd, wenn die Schmerzen stark sind und Kälte des Körpers vorhanden ist.

Pulsatilla — möge gegeben werden, wenn die Schmerzen nicht zu häufig wiederkehren, aber mehrere Tage fortdauern.

Secale. — Passend bei solchen, die schon viele Kinder geboren haben.

Belladonna. — Wenn die Schmerzen nach unten ziehen, Blutandrang, Kopfhitze, geröthetes Gesicht, kalte Füße; abwechselnd mit Opium bei ungewöhnlicher Neigung zum Schlaf, mit schnarchendem Athem begleitet.

Eclectische und Kräuterkur. Umschläge einer Abbrühung von gleichen Theilen von Hopfen und Rainfarn (Tansy) mit ein wenig Whiskey oder anderem Spiritus über den Unterleib wird zuträglich gefunden werden. Dies sollte mehrere Male des Tages erneuert werden.

Blutfluß (Flooding — Hæmorrhage).

Dies ist eines der gefährlichsten Symptome, welche sich während der Wehen einstellen können. Sein Erscheinen kommt in der Regel ganz unerwartet und erfordert sofortige und kräftige Behandlung. Es erfolgt häufiger nach der Geburt des Kindes und ist zuweilen die Folge geistiger Bewegung, wie Freude oder Sorge.

Die Gegend über der Gebärmutter sollte mit der Hand gerieben werden, bis sich die Nachwehen einstellen, dann gebe die folgenden Mittel:

Belladonna. — Bei nach unten ziehenden Schmerzen, einem Gefühl, als ob etwas aus den Geschlechtstheilen fallen würde.