Behandlung.

Man bringe den Fuß in eine Schiene mit doppelter Beugung (siehe den [Holzschnitt] auf der vorhergehenden Seite) und gebe dem Fuße einen Halt an dem Fußende; sollten die Bruchstücke anfangen in eine ungehörige Lage zu kommen, so lege man eine kurze Schiene, gehörig wattirt an, damit sie in ihrer Lage bleiben.

Brüche des Fußes.

Dieselben sind häufig von Fleischwunden und Zerreißung des Bandes begleitet und sind gefährlicher als Brüche der Hand.

Behandlung.

Ist das Fleisch stark zerrissen und die Knochen gebrochen, sehe man zu, die letzteren wieder an ihren Platz zurückzudrängen, mache Wasserumschläge oder solche von Arnica-Auflösung, und suche die Entzündung zu beseitigen, welche die Hauptquelle der Gefahr ist. Wenn der Fersenknochen gebrochen ist, sollte der Fuß völlig ausgestreckt und eine gerade Schiene, welche von den Zehen bis zum Knie reicht, angelegt werden. Die Knochenbruchstücke sind durch Streifen von Heftpflaster oder Wickelbänder zusammen zu halten.

Zusammengesetzte Brüche

sind von Wunden durch die Haut, welche durch das Herausdringen des Knochens verursacht werden, begleitet, und sind in Folge dessen gefährlicher als einfache Brüche, sind aber bezüglich ihrer Behandlung von den letzteren nicht verschieden. Der Verband aber muß so angelegt werden, daß man die Wunden verbinden kann, ohne dadurch von Neuem eine Störung der Lage des Knochen zu verursachen. Alle Knochensplitter &c. müssen sorgfältig entfernt werden.

Ausrenkungen.