[1] So fasse ich den hebräischen Text mit der englischen Bibelübersetzung. Luthers Übersetzung bietet dafür „die Wüste am Meer‟.

[2] Ein kurzer Überblick über die drei ersten Kampagnen, Grabungszeit (nicht der etwas längere Aufenthalt auf den Ruinen!) und hauptsächlichste Resultate, findet sich in Hilprecht, „The Babylonian Expedition of the U. of Pa.‟, Series A, vol. I, part 2 (1896), pp. 8-9. Für die erste nach den Quellen dargestellte kurze Geschichte aller bisherigen 4 Kampagnen cf. „Explorations in Bible Lands during the 19th century‟ (Philadelphia, 1903), in Verbindung mit Benzinger, Hommel, Jensen und Steindorff herausgegeben von H. V. Hilprecht. Der erste Teil (577 Seiten) dieses reich illustrierten Bandes wird unter dem Titel „Die Ausgrabungen in den Trümmerfeldern des alten Assyrien und Babylonien‟ bei J. C. Hinrichs in Leipzig im Laufe kommenden Sommers auch in deutscher Bearbeitung erscheinen. Die Gesamttätigkeit der Expedition in Babylonien während der 14-15 Jahre beträgt trotz ihrer epochemachenden und ausserordentlich reichen Resultate nur 5 Jahre. Der Schreiber dieser Zeilen selbst brachte in Sachen der Expedition etwas über 4 Jahre im Orient zu, davon 2 Jahre in Asien (Babylonien, Assyrien, Kleinasien und Syrien), resp. 8 Monate in Babylonien (nicht 15 Wochen, wie in Tagesblättern verbreitet worden ist).

[3] In dem von mir für den Palast des patesi ausgesonderten grossen östlichen Hügel konnten noch nicht genügende Ausgrabungen wegen der darauf lagernden gewaltigen parthischen Bauten vorgenommen werden. Jedoch sind bereits eine uralte Toranlage und Wasserleitung in der Umfassungsmauer nebst einer Anzahl grosser Keilschrifttafeln durch Versuchsschächte zu Tage gefördert worden, so dass alle Anzeichen dafür sprechen, dass tatsächlich ein grosses Gebäude hier begraben liegt.

[4] Wie bereits oben bemerkt wurde, findet sich in meinem soeben in Philadelphia erschienenen grösseren englischen Buche alles Nähere. Auch in der in Vorbereitung befindlichen deutschen Ausgabe werden Einzelheiten grössere Berücksichtigung finden.

Anmerkungen zur Transkription:

Die erste Zeile entspricht dem Original, die zweite Zeile enthält die Korrektur.

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