„So — ihr sprecht fast nie miteinander? Als ob das nötig wäre. Ich bin jedenfalls brennend eifersüchtig.“
„Du Ärmste! Das tut mir aber furchtbar leid.“
„Spotte du nur! Nein, dieser infame Wind! Bitte, hilf mal halten, Lene. Ja ... was ich sagen wollte: warum mag Holfen noch nicht geheiratet haben?“
Helene hatte soeben ihren kleinen Korb wieder mit Klammern gefüllt, und hielt ihn im linken Arm, während sie mit der rechten Hand Klammer neben Klammer auf die Leine steckte.
„Wir hätten uns auch nicht gerade diesen windigen Nachmittag auszusuchen brauchen. Ja so ... dein Holfen. Ich denke, er hat die Rechte noch nicht gefunden. Oder vielleicht hat er sie auch schon gefunden, und sie zieht nächstens in Grunow ein.“
„Wenn du das nun sein solltest —“
Plötzlich lag der ganze Korbinhalt auf dem Rasen. Ganz erschrocken war Helene, aber dann lachte sie doch. „Was redest du heute für Unsinn, Martha. Das ist wirklich ein schlechter Scherz ... Nun hilf wenigstens auflesen.“
Sie knieten beide nieder, um die Klammern aufzusuchen. Und da sagte Martha leise und ernst: „Wenn es nun aber kein Scherz wäre?“
„Ach geh! Holfen denkt ja gar nicht daran.“
„Wer weiß?“