Hast du vielleicht noch einen Tropfen in deiner Flasche?
Und da lachten sie und brachten einen Korb herbei und deckten hier auf dem steinernen Tisch, und da bekamen sie Wein und Kuchen — und darauf brachen sie auf. Und jetzt denke ich, täte uns auch eine Leibesstärkung gut. Setzen wir uns nun an des Königs Tafel und essen wir auch.
Sie nahmen die Ranzen ab und setzten sich auf den großen, dicken, steinernen Tisch — die Tiere hatten sich friedlich ringsum gelagert und käuten wieder. Die Ranzen wurden geöffnet, und eine Menge gute Sachen kam zum Vorschein. Da gab es Butter und Speck und Erbsenbrot, und in Sidsels Ränzel fanden sich sogar Zuckerwaffeln, und weiter hatten sie Flaschen mit Milch — ausgenommen Jon, der seine vergessen hatte. Das machte aber nichts, die andern hatten genug, und sie bewirteten sich gegenseitig und jedesmal, wenn Jon Milch haben wollte, dann fragte er bloß wie der König:
Hast du vielleicht noch einen Tropfen in deiner Flasche? und auf diese Weise bekam er fast das meiste.
Im Anfang sagten sie nicht viel, das Essen schmeckte so herrlich. Nachdem sie aber eine Weile gegessen hatten, und der Mund anfing, langsamer zu gehen, da sagte Peter nachdenklich:
Ich möchte wissen, was eigentlich der König ißt, so wochentags, meine ich.
Der ißt den ganzen Tag Milchreis, sagte Jon, mit Überzeugung.
Wenn er nun aber mal zwischendurch etwas mit dem Messer zu essen haben will? fragte Sidsel.
Peter hatte sich gerade ein tüchtiges Stück Erbsenbrot mit Speck zurechtgemacht. Er sah auf das Brot und genoß es förmlich schon im voraus:
Dann ißt er ganz gewiß Speck und Erbsenbrot, sagte er.