Wie schön war es, daß er sang! Auch, daß ein Mensch auf ihn zukam, um mit ihm zu lauschen: wie schön war das! Er brauchte sich durch die Schritte des Nächsten nicht stören zu lassen: er hielt den Kopf geneigt und horchte.

Er möge sich beim General melden; sein Gesuch sei genehmigt; er möge kommen.

Da fiel ihm ein, daß er gebeten hatte, man möge ihn beim nächsten Sturm vor den Feind schicken.

Ein Sturm war für den Morgen des nächsten Tages angesetzt. Christianus wurde eingereiht.

Die Nacht verbrachte er bis zum Morgengrauen in heftigen Erschütterungen unter Anrufung eines Namens.

Als man zum Angriff aufsprang, war er der erste, der den feindlichen Graben erreichte, von mehreren Kugeln durchbohrt, hineindrang und den nachfolgenden Kameraden den Weg bahnte.

Außer ihm war niemand getroffen; man konnte sich sogleich um ihn bemühen.

Aber während man das Blut, das aus seinen vielen Wunden pulste, zu stillen versuchte, richtete er sich auf, breitete die Arme rückwärts gegen die Grabenwand und zitterte einem Gesicht entgegen.

Eine weiße Gestalt war hervorgetreten, hatte ihm die Hände gereicht und gesprochen:

„Gib mir deine Hand; ich will aus dem Licht mit dir in die Finsternis scheiden. Gib mir deine Hand; ich will dich führen. Gib mir deine Hand; ich will.“