AUS TAUSEND UND EINE NACHT

Du wundervolle Frau schlägst die Gitarre
Mit deiner Finger zarten Spitzen, und
Die Seelen sind ergriffen bis ins Tiefste.

Du singst: und deine zauberhafte Stimme
Verleiht den Tauben ihr Gehör zurück.
Und selbst der Stumme ruft: O herrlich! herrlich!

DER STROM DER LIEBE

AUS TAUSEND UND EINE NACHT

Der Liebende, von seiner Leidenschaft
Bezwungen, eilt zu der Geliebten hin,
Und ihrer beiden Herzen werden eins.

Sie kommen an den Strom der Liebe, schöpfen
Mit frohen Händen, selig, unermüdlich, –
O, dieses Wasser dünkt sie wunderbar!

Und sie verweilen lange, helle Tränen
Der Freude netzen ihre jungen Wangen,
Und zur Geliebten spricht der Jüngling dies:

Wär ich der Herr der Zeit (da ich doch leider
Ihr Sklave bin), o glaube mir, Geliebte,
Es dürfte nicht ein Tag vorübergehn,