Wie war das schön, des Morgens, in dem Tale
Von Niran, wo die Blumen immer lächeln,
Betaut von Tränen, die der Himmel weint;
Und wo die Tauben girren in den Wipfeln
Und sich die Zweige wiegen und die Bäche
Und Bäume rauschen ohne Unterlaß.
Und dann die Ebne an dem Fuß der Berge!
Wo sind die Abende des Glückes, die
Wir dort verbrachten; davon einer schon
Mir wertvoll wie ein ganzes Leben scheint?
O wundervolle Ebne, daß ich dich
Dankbar mit meinen Tränen netzen könnte!
Wenn ich auch weiß, daß solches nur ein kleines
Geschenk für dich bedeutete, zumal
Wenn du seit langem ohne Regen bist.
AUF EINEN GARTEN
ACHMED BEN MOHAMMED MOKRI
Mit einem Mantel dichten Grünes
Bist du, o Garten, ganz bedeckt,
Aus deiner Bäume schlanken Zweigen
Schallt das Konzert der Vogelwelt.
Ich liebe es, in deinem Schatten
Mit jungen, hübschen Menschen mich
Zu unterhalten; deren Wangen
Den Glanz des Mondlichts widerstrahlen.