So kann ich nichts, als matt verlegen
Vertrösten oder wehe tun,
Und von den wundersamsten Wegen
Bleibt mir der Staub nur auf den Schuhn.
Und meine Träume sind wie Diebe,
Und meine Freuden frieren sehr –
Dein Haar hat Lieder, die ich liebe,
Und sanfte Abende am Meer.
Osterlied.
Alle Frühlingsbläue,
Jedes frische Feld,
Wenn ich ohne Reue
Schwärmend mich erfreue
An der warmen Welt:
Wird in deinen lichten
Gliedern höchstes Glück,
Und in himmlisch schlichten,
Dämmernden Gedichten
Bleibt sein Duft zurück!
Trostlied der bangen Regennacht.
Keine Furcht der Erde
Kann uns bange tun:
Sieh, wie sanft die Pferde
Wang' an Wange ruhn!
Ganz allein gelassen
In der bittern Nacht,
Wo der Wind die blassen
Weiden zittern macht,
Wo ein siecher Regen
Bös, sehnsüchtig rinnt,
An viel fremden Wegen
Bettler flüchtig sind,
Ruhn sie Wang' an Wange,
Wie Erlöste ruhn,
Keine Furcht kann bange
Ihrer Inbrunst tun.