Du hast deine warme Seele
Um mein verwittertes Herz geschlungen,
Und all seine dunkeln Töne
Sind wie ferne Donner verklungen.
Aber es kann nicht mehr jauchzen
Mit seiner wilden Wunde,
Und wunschlos in deinem Arme
Liegt mein Mund auf deinem Munde.
Und ich höre dich leise weinen,
Und es ist – die Nacht bewegt sich kaum –
Als fiele ein Maienregen
Auf meinen greisen Traum.
Weltende.
Es ist ein Weinen in der Welt,
Als ob der liebe Gott gestorben wär',
Und der bleierne Schatten, der niederfällt,
Lastet grabesschwer.
Komm, wir wollen uns näher verbergen …
Das Leben liegt in Aller Herzen
Wie in Särgen.
Du! wir wollen uns tief küssen …
Es pocht eine Sehnsucht an die Welt,
An der wir sterben müssen.
Mein Liebeslied.
Auf deinen Wangen liegen
Goldene Tauben.
Aber dein Herz ist ein Wirbelwind,
Dein Blut rauscht, wie mein Blut –