Märztag.
Wolkenschatten fliehen über Felder,
Blau umdunstet stehen ferne Wälder.
Kraniche, die hoch die Luft durchpflügen,
Kommen schreiend an in Wanderzügen.
Lerchen steigen schon in lauten Schwärmen
Überall ein erstes Frühlingslärmen.
Lustig flattern, Mädchen, deine Bänder,
Kurzes Glück träumt durch die weiten Länder.
Kurzes Glück schwamm mit den Wolkenmassen,
Wollt' es halten, mußt' es schwimmen lassen.
Letzter Wunsch.
Den Hengst, den Hengst!
Gebt meinen Hengst mir!
Schaum spritzt ihm vom Zügel, seine Flanken zittern.
Der Grimm umrast mir den Helm, das Auge leuchtet.
Gebt meinen Hengst mir,
Den Hengst, den Hengst!
Mir nach, mir nach!
Degen heraus jetzt!
Sturmmarsch hör' ich schlagen, höre euer Hurra.
In Rauch und Blut seh' ich euch, in Rauch und Flammen.
Degen heraus jetzt,
Mir nach, mir nach!
Zum Sieg, zum Sieg!
Erde, erbebe!
Pulverdampf und Leichen. Vorwärts ohne Wanken.
Durch Glanz und Glut geht die Bahn; die Fahnen flattern.
Erde, erbebe,
Zum Sieg, zum Sieg!