Gib mir die Hand.
Die beiden Tannen stehen so still,
Ich will dir sagen,
Was die Stille rings verschweigen will.
Gib mir die Hand …
Gib mir in deiner Hand dein Herz.
Winde quälen die Bäume …
Winde quälen die Bäume,
Die Blätter frieren und gilben.
Menschen, noch braun die Sommerwangen,
Aber die Lippen sangen die letzten Silben.
Bald ist das Lied zergangen.
Die Amseln haben …
Die Amseln haben Sonne getrunken,
Aus allen Gärten strahlen die Lieder,
In allen Herzen nisten die Amseln,
Und alle Herzen werden zu Gärten
Und blühen wieder.
Nun wachsen der Erde die großen Flügel,
Und allen Träumen neues Gefieder,
Alle Menschen werden wie Vögel
Und bauen Nester im Blauen.
Nun sprechen die Bäume in grünem Gedränge,
Und rauschen Gesänge zur hohen Sonne,
In allen Seelen badet die Sonne,
Alle Wasser stehen in Flammen,
Frühling bringt Wasser und Feuer
Liebend zusammen.
Die Luft so schwer …
Die Luft so schwer,
Wolken stehen weiß und still,
Der Himmel hohl und aschenleer,
Ein Rabenschrei –,
Und kreischt vorbei.
Die Bäume stehen kalt umher,
Es ist, als ob das letzte Herz gestorben sei.