Denn du, ich weiss es, hast in einer Hütte
(Ich möchte sie den Flammen übergeben!)
Auf alten, schlechten, strohgeflochtnen Matten
(Die wert sind auf dem Kehricht zu vermodern!)
Die plumpen Wangen einer Bauerndirne
Gestreichelt und geküsst, und hast in Liebe
Bei ihr geweilt die ganze lange Nacht!
VERGEBENES BEMÜHEN
UNBEKANNTER DICHTER
Dass wir uns lieben, hab ich abgestritten,
Mit heftigen Worten hab ich es geleugnet,
Ich habe mich so angestrengt mit Leugnen,
Wie man sich anstrengt, wenn man einen Lastkahn
Am Kap des leuchtenden Naniwa-Hafens
Mit einem Seile mühevoll dahinzieht,—
Und dennoch bin ich, nichts hat mir genützt,
In das Gerede aller Welt gekommen!
WUNSCH
UNBEKANNTER DICHTER
Nicht wertvoll scheint das Leben mir; jedoch
Da ich so sehr dich liebe, wünsch ich wohl,
Dass ich noch lange, lange leben möge,
Um lang noch meine Liebe zu geniessen.
DIE TRÄUME
FRAU KOMACHI
Seit ich im Traum den Mann seh, den ich liebe,—
Seit jener Zeit erst liebe ich der Träume
Buntfarbene Falter als das köstlichste
Geschenk der Nacht, das ich nicht missen möchte.