Auf dieser Erde ward kein Weg gebahnt,
Dem Kummer und dem Elend zu entfliehn.

Selbst wenn ich in die tiefen Berge streife,
Wohin mich eine alte Sehnsucht zieht,
Tönt das Geschrei der abendlichen Hirsche
Wehklagend melancholisch an mein Ohr.

GEDANKEN

SAIGYO

So wie der Rauch des Fuji-Yama blass
Und ziellos in die windigen Lüfte steigt.
Um dann zu sterben an dem weiten Himmel:
So steigen die Gedanken, die ich hege,
Ziellos und zwecklos und auf flüchtigen Pfaden
Ins Blau hinein und schwinden spurlos hin.

SCHWERMUT

SAIGYO

Und wer in seinem Herzen noch so sehr
Verhärtet ist: ein Weh durchschauert ihn,
Und Schwermut senkt sich tief in sein Gemüt,
Wenn er zur Dämmrung aus den sumpfigen Wiesen
Die Schnepfen in den Abend steigen sieht.

VOM MOND

SAIGYO