[82] Erklärung des Kriegsministers v. Nostiz-Wallwitz in der letzten Sitzung der zweiten Kammer über die Augustereignisse. (s. u.)
[83] Bekanntmachung der Regierung über die Untersuchungsergebnisse vom 29. August 1845.
[84] Landtagsmittheilungen der 2. Kammer über die Sitzung vom 14. Mai 1846.
[85] Wahrhaft erfreulich im Gegensatze zu diesem von einer junkerlichen Reaction dem milden König in die Feder dictirten Bescheid lautete die echt königliche Antwort des Prinzen Johann: „Ich war stets von der Anhänglichkeit aller guten und loyalen Bürger Leipzigs überzeugt und bin weit entfernt davon, die Frevel eines aufgeregten Haufens einer ganzen Bevölkerung auferlegen zu wollen.“
[86] Daraus folgt, von welch’ willkürlichen Alternativen die Reaction die Duldung verhaßter Schriftsteller abhängig machte.
[87] Durch alle diese Chicanen und Confiscationen wurde schließlich selbst die Rentabilität des Taschenbuchs aufgehoben (Brief Friese’s und Blum’s an Heinrich Grahl in Schwarzenberg v. 19. August 1846).
[88] Ueber das Folgende zu vergl. Landtagsmittheilungen 1845/46; Flathe a. a. O. S. 549 flg.; Gegenwart, 5. Band S. 588. flg.
[89] In Erwiderung auf die Rede Schumann’s. Landtagsmittheilungen. Sitzung der 2. Kammer vom 14. Mai flg.
[90] So sagte der Kriegsminister v. Nostitz zum Abgeordneten Hensel: „Ich kann dem Abgeordneten nur wünschen, daß, wenn er jemals in die Lage kommen sollte, als Commandant der Communalgarde längere Zeit geschimpft und mit Steinen geworfen zu werden, ihm auch gelingen möge, bei nächtlichem Tumult Diejenigen herauszufinden, welche ihm diese Ehre erwiesen haben“. Und als der Abgeordnete Joseph sich auf Zeugenaussagen in Acten berief, erlaubte sich der Minister Könneritz die Antwort: „Sind sie vor einer Behörde oder vielleicht infolge einer Aufforderung der Versammlung auf dem Schützenhause aufgenommen worden?“
[91] Gegenwart, V. Band, S. 591.