[92] Ebenda S. 592.
[93] Acten d. Ver. Crim. A. Rep. I. Nr. 6664. 1843 fg. Bl. 122.
[94] Diese Aeußerung, die geschrieben wurde, ein Jahr bevor Frankreich ihre Richtigkeit so bitter an den „Nationalwerkstätten“ erprobte, beweist deutlich, wie fern Robert Blum den socialistisch-communistischen Utopien stand.
[95] Geschichte und Literatur der Staatswissenschaften. I. S. 163. (Erlangen, Enke, 1855.)
[96] Sehr interessant und faßlich zusammengestellt in: Franz Mehring, Die deutsche Sozialdemokratie. Bremen, Schünemann. 2. Aufl. 1878.
[97] Als Quellen für diesen Abschnitt sind benützt: Sparfeld, Chronik von Leipzig, Leipzig 1848. S. 210 fg. — Leipziger Tageblatt 1848, I. u. II. Quartal (Rathsbibliothek). — Vaterlandsblätter I. u. II. Quartal 1848. — D. Allg. Zeitung I. u. II. Quartal 1848. — Die Gegenwart, V. Band. S. 594 bis 602. — Flathe, a. a. O. S. 563–571. — Biedermann, Erinnerungen aus der Paulskirche, Leipzig, G. Mayer 1849. — H. Laube, das erste deutsche Parlament, I. Band. Leipzig, Widmann 1849. — Biedermann, Beiträge zur Geschichte des Frankfurter Parlaments im Histor. Taschenb. von Riehl, V. Folge, 7. Jahrg., S. 107 fg. — Protokolle der Stadtverordneten zu Leipzig vom 1. März an. (Archiv der Leipziger Stadtverordneten.) — Außerdem die im Text nachgewiesenen.
[98] Auch an anderen Orten urtheilt Biedermann unter Allen am gerechtesten über Blum, s. unten.
[99] Flathe, S. 578, dessen tapfere Wahrhaftigkeit im Uebrigen aufs freudigste anerkannt wird.
[100] Später ist er nach Preußen übergesiedelt und ein langjähriges Mitglied des Abgeordnetenhauses unter den Altliberalen geworden. Auch im Norddeutschen Reichstag bin ich noch mit ihm gesessen. (1867 flg.). Starb 9. August 1874.
[101] Sehr charakteristisch für die mesquine Art, wie Herr Heinrich Laube, in seinem zweibändigen Opus „Das deutsche Parlament“ „Geschichte“ schreibt, oder vielmehr das, was Herr Laube für Geschichte hält, ist z. B. die Episode S. 139–141, in der er Frau Oberländer nach Leipzig in Blum’s Buchhandlung reisen läßt, um sich da „von dem feisten Mann in Hemdsärmeln, welcher an einem unangestrichenen Schreibpult stand und ein Papier faltete“ Raths zu erholen, „ob ihr Mann Minister werden solle und was das Leben in Dresden ungefähr kosten werde.“ Diesem traurigen Klatsch widmet Herr Laube den ihm zur Verfügung stehenden Witz und Raum — heute würde sich die kleinste Winkelzeitung bedenken, so etwas unter dem Strich zu drucken. Und die Pointe von alledem ist: „Herr Oberländer wurde Minister des Innern und ist es noch; der weiter sehende Rathgeber“ (Blum) „aber ist in den Tod gerathen (!).“ Um keinen Zweifel darüber zu lassen, wann dieses tiefe Urtheil zur Welt gekommen, bemerkt Herr Laube in einer Note: „Im Winter 1848/49 geschrieben —“ also nach dem Tode Blum’s! Wir werden dem Herrn noch öfter begegnen.