[162] Diese Mitglieder waren Joseph und Günther (St. B. S. 265), der Minister wahrscheinlich Römer aus Würtemberg.

[163] Herr Laube trifft natürlich auch hier den Nagel auf den Kopf, wenn er sagt: „Herr Blum hatte von der Rednerbühne herab eine jener Klatschereien eingerührt, welche man im Privatleben Verleumdung, im öffentlichen Leben Denunciation zu nennen pflegt. Auch für die gewöhnliche Republik braucht es doch Gesetz und Ehre, Treu und Glauben, und gleiches Maß für Sünde oder Tugend.“ (S. 242. 246). Und auch für den gewöhnlichen Schriftsteller setzen wir hinzu, wenigstens einige Kenntniß von dem, über was er urtheilt.

[164] Vaterlandsblätter: „Die Reise der Linken in die Pfalz“ (von Günther und Blum) in den Nr. 83, 84, 85, (24. 26. 27. Juni) 1848. Dieser Bericht wird nachstehend fast vollständig mitgetheilt.

[165] Freundliche Mittheilung der Besitzerin Frau Eschmann in Speier an Ernst Keil.

[166] Ein Augenzeuge, Adolf Bloch in Edenkoben, schreibt mir am 4. März 1878 hierüber: „doch ging dieser Marsch etwas langsam von Statten, da zur Entgegennahme verschiedener Stehschoppen, welche von Bürgern der dazwischen liegenden Orte den Abgeordneten credenzt wurden, manche Viertelstunde verwendet werden mußte. Zwischen Edenkoben und Maikammer stolperte Prof. Vogt über einen Stein und verlor beinahe das Gleichgewicht. Robert Blum, welcher vor ihm herging, drehte sich um und sagte lachend: „Die Linke nehme sich in Acht, daß sie sich nicht überstürze.“ Allgemeines Gelächter, in das selbst Trützschler, der einen furchtbaren Katzenjammer hatte, einstimmte.“

[167] St. B. S. 319.

[168] St. B. S. 359 Sp. 1.

[169] Auch dieser Antrag war übrigens noch keineswegs der extremste. Dieskau beantragte, das Parlament sollte ohne Weiteres die Regierung ganz Deutschlands in die Hand nehmen.

[170] Gegenwart, V. Bd. S. 190.

[171] Oben S. [269] fg.