Ihr gegenüber saß Dr. Glossin.
»Herr Doktor … Ihr Interesse für meine Person versetzt mich in Erstaunen. Es geht weit über das hinaus, was meine anderen Gäste mir entgegenbringen, und … was ich entgegengebracht haben möchte.
Mein Gemahl sagte mir, daß Sie im Interesse unseres Vaterlandes nützliche Arbeit tun, den Frieden zwischen beiden Ländern erhalten helfen. Das ist in meinen Augen ein großes Verdienst. Es gibt Ihnen manche Freiheit. Aber jede Freiheit hat Grenzen …«
Diana Maitland zeigte Bewegung, als sie von der Erhaltung des Friedens sprach. Zum Schluß klang ihre Stimme kalt abweisend.
»Eure Herrlichkeit legen meinen Worten einen falschen Sinn unter. Was ich sagte, hängt mit dem Wohlergehen unserer beiden Länder eng zusammen.«
»Herr Doktor, Sie sprechen in Rätseln. Ich kann beim besten Willen keinen Zusammenhang zwischen meiner Mädchenzeit in Paris und dem Wohlergehen unserer Länder finden. Aber ich bewundere Ihre Quellenforschung. Sie sind wirklich recht genau über meine Vergangenheit unterrichtet …«
»Ich bin es in der Tat, Lady Diana. Ich bin es noch genauer, als Sie glauben.«
»Bitte, Herr Doktor, ich habe nichts zu verbergen …«
Diana Maitland sagte es hart und spöttisch, um einen Überzudringlichen ein für allemal abzuweisen.
»Ich sagte Eurer Herrlichkeit, daß unsere beiden Länder durch einen mächtigen und gefährlichen Feind bedroht sind.«