»Unsinn!«

Kaum war dies Wort heraus, so hatte er Peters Fäuste auf seinen Schultern, die ihn rüttelten und schüttelten, daß ihm Hören und Sehen verging.

»So, Unsinn? Es muß wohl Unsinn sein? Ich störe dem Herrn Leichtfuß ein Fest, und das liebt der gnädige Herr nicht. Ich werde dir lehren, mich unsinnig zu heißen.« Die breite Hand des Zaren hob sich.

Der Geschulmeisterte zuckte mit keiner Wimper:

»Schlage zu. Vielleicht lernst du an mir, wie du Karl von Schweden schlagen mußt.«

Der bereite Arm sank herab. Ein Schimpfwort zwischen den Zähnen zerknirschend, kehrte sich der Zar gegen die Wand.

Eine lange Weile blieb Stille. Menschikoff wußte, jetzt arbeitete das Nachdenken in seinem Freunde und Herrn. Er hütete sich, störend einzugreifen.

Endlich klang es murrend über die Schulter hin zu ihm:

»Du hältst mich für feige? Du hast recht. Ich habe meinen Posten vor dem Feinde verlassen.«

»Warum?«