»Und ist auch nicht viel besser.«
»Tauben!«
Die Tür sprang auf. Peter stand auf der Schwelle.
Die grünen Augen Katharinas starrten einen Herzschlag lang, dann deckten die bläulich weißen Lider ihr glimmendes Zucken. Tiefer beugte sie sich über den Teller. Ein ganz zartes Rot stieg langsam in ihr an. Trotz aller Gegenwehr. Und ihr Blut pochte schneller.
»Tauben! Meine Tauben!« Peter breitete die Arme nach rechts und links, preßte des Tantchens umfänglichen Busen und hastete mit den Lippen über Darjas zuckenden Mund.
»Und das Bärbchen? Das schöne Bärbchen? Will es dem Väterchen keinen Willkommen bieten?« Er faßte nach den kurzen, borstigen, dunklen Härchen, die sich unter ihrer starken Nase kräuselten.
Sie ließ es widerwillig geschehen und bot ihm flüchtig die Wange.
Er klopfte ihr tätschelnd das Kinn: »Braves Bärbchen! Braves Töchterchen,« höhnte er leise. Doch gleich darauf wurde er ernst: »Freue dich, Barbara Arsenieff. Meine Tauben, freut euch! Rußland ist gewachsen! Narwa ist in meiner Hand. Das Meer grüßt Rußland. Livland ist mein. Sein Herz gehört mir.«
Jubelnd schrie Barbara auf. Darja und Anisia umarmten glückwünschend den Zaren, umarmten Menschikoff, der herzugekommen war. Freudig ging Fragen und Antworten durcheinander.
In das erregte Wirren fiel ein kühler Ton: