»Kann, aber wird nicht. Ich glaube, ich berechne ihn richtig. Übrigens können Sie sich seiner versichern. Man gibt ihm einen Wink und hundert Mille bar und der verkauft nicht bis an den jüngsten Tag.«

»Schön, das wird man für alle Fälle tun. Aber trotzdem will ich nicht warten. Sie müssen mich verstehen, Fanto, ich will den Schlag selbst führen.«

»Ja, schon. Aber – entschuldigen Sie, Euer Durchlaucht – was haben Sie gegen die Frau Baronin? Sie ist doch eine so eine nette Dame.«

Secundus lacht lieb und traurig wie als Kind von zehn Jahren. »Ja, das ist sie wohl, Fanto.«

Und er drückt dem gelben Juden die Hand, weil er schön von ihr gesprochen hat.

»Na also«, strahlt Fanto. »Wissen Sie übrigens, Durchlaucht, daß man sagt, Sie hätten ihn – Sie entschuldigen schon – um die Ecke gebracht, den Baron?«

»Sagt man das?«

»Man spricht von ei'm Mal im Gesicht wie von e'm Faustschlag, das der Tote –.«

Gequält erhebt sich Secundus und geht, die Hände am Rücken verschränkt, auf und ab. »Ja, ja, Fanto – und wenn schon?«

»Ja, das is auch wahr. Und wenn schon.«