»Wir geben ihm mehr. Er muß halten.«
»Gut. Und dann –.«
»Dann kommen Ihre Depeschen und wir stoßen am selben Tag durch Strohmänner die Shares in Paris, London, New York, Hamburg und Wien unter Pari ab, indem wir die Strohmänner sich gegenseitig unterbieten lassen.«
»Einen Moment, Durchlaucht, mir schwindelt ein bischen. Wir stoßen ab – unterbieten uns – überschwemmen den Markt – auf daitsch: wir geben die zum Durchschnitt um 1500 gekauften Shares zum Durchschnitt von 300 her. Verlieren demnach pro Stück 1200 Kronen, macht rund zwölf Millionen bei 10.000 Stück.«
»Ja.«
»Sie erlauben einen Moment. Die zehn Millionen, die ihrer Durchlaucht, der Fürstin, verschrieben sind, müssen ja wohl unberührt bleiben. Sie verfügen heute, da Sie heuer zwei Millionen vom Kapital für Ihre Stiftungen usw. – na, Sie wissen ja, Durchlaucht – genommen haben, über rund achtzehn Millionen. Von denen zwölf für den Spaß weg, bleiben sechs.«
»Nun also, die bleiben doch.«
»Nicht ganz, Euer Durchlaucht. Selbstredend wird durch die ganze Transaktion auch Ihr übriges Kapital so erschüttert, unser Kredit so untergraben, daß ich froh sein muß, wenn ich Ihnen drei, vier Millionen aus dem Debakel rette. Das heißt, vorausgesetzt, daß ich die Güter gut anbringe. Auch das Palais können Sie nicht halten, es kost't zuviel.«
»Drei Millionen, das wäre ungefähr die Summe, die sie heute gewänne, wenn Kopetzky verkaufte –?«
»Das Palais geht dann weg, Euer Durchlaucht!«