Das wollte ich nicht; die Mückenplage, Kälte, Hunger und Durst trieben mich weiter.
Es war stockdunkel. Nur ein schwacher Schimmer ging von dem trockenen Steppengrase aus. Der finstere Busch war weit und nah, eine düstere unbestimmte Masse, mit dem Berg verschwimmend.
Die oft gehörten Stimmen der kalten Nacht riefen heute nur: „Ruht!“
Es war, als höhnten sie über unsere Ohnmacht.
Hell strahlte die Venus über den Bergkamm; sie war meinen Augen der Leitstern.
„Bana, wir werden in Wildgruben fallen!“ sagte der Makange, der vor mir ging. Kurz darauf klang seine Stimme von unten, wie ein Vorwurf zu mir herauf: „Siehst du!“ Und aus einer Grube zu meinen Füßen heraus kletternd, sagte er: „Ja, so ist es, wenn man Nachts hier geht.“
„Das schadet dir doch nichts!“
„Es kann ein Leopard in der Grube sein.“
Ich ging voran und war kaum fünfzig Schritte gegangen, da fühlte ich dünne Zweige unter mir federn und brechen, und mit Wucht fiel ich in eine Grube. Ich blieb eine Weile darin sitzen und rief hinauf: „Es ist sehr schön hier unten!“ Allein der Heiterkeitserfolg blieb diesmal schwach.