Ich ließ ein Maultier satteln und machte mich auf den Weg, um zu sehen, was daran wahr sei.
Nach zwei Stunden erreichte ich die Stelle, wo die Elefanten den Strom verlassen hatten. Die Fährten waren deutlich; ringsum sah man, wo das Wasser von den großen Tierleibern herabgetropft war.
Es war kein Zweifel, daß die Tiere durch den Strom gekommen waren. Aber wie? geschwommen?
„Nein, der Elefant ist (zu) schwer,“ sagten die Neger und behaupteten, er sei ganz unter Wasser gewesen; nur das Rüsselende habe herausgesehen.
Ich füge nichts hinzu; es ist in jedem Falle merkwürdig, auch wenn es eine Lüge der Neger sein sollte.
Da die Neger sagten, die Elefanten ständen ganz in der Nähe, folgte ich der Fährte. Nach kurzer Zeit — ich war noch gar nicht darauf gefaßt — standen plötzlich beide Elefanten vor mir.
Sie hatten schlanke, dünne Zähne; es waren Kühe und ich hatte nicht die Absicht sie zu schießen — wie ich überhaupt nie eine Elefantenkuh geschossen habe. —
Die Neger sagten mir in ihrer eigentümlichen Ausdrucksweise „shauri yako, lakini mali“. („Wie du willst; aber die Zähne sind sehr wertvoll!“)
Ich ging zum Strome zurück und ließ mir ein Boot holen, nahm eine Bastleine mit einem Stein, fuhr über den Fluß und lotete bis zu achtzehn Fuß Wassertiefe; der Wasserstand war in der Zeit schon ziemlich hoch.