Nein: Weidwerk, genau wie es in der Heimat besteht, beginnt da, wo der Mensch anfängt, die Tiere zu kennen und ihre Gewohnheiten innerhalb der wundervollen Natur zu verstehen.
An afrikanischen Jagden interessiert das Publikum nur zweierlei:
Die Gefahr (deren Begriff sich in Verbindung mit dem Schwarzwild mühsam im deutschen Wald hält) und ungeheure Strecken (die doch nur zu rechtfertigen sind, wo sie der Jäger als Heger, als Züchter aufzeichnen kann, nicht aber in der Wildnis, wo das paradiesische Leben sich seit Urzeit selbst reguliert, wo jeder zu große Eingriff ein Raub ist und das Wildbret zwecklos verfault).
Eins war jedesmal groß: der Tod eines Elefanten.
Die letzte Bewegung geht durch den Riesenleib. Kurz danach stoße ich ihn mit dem Fuße an: eine träge, leblose Masse.
Ist es nicht das Herrlichste, was ich ihm nahm, das Wunderbarste: das Leben?
Unwiederbringlich!
Allein mit dem Toten.
Hier endet ein uraltes Leben, und weit sehe ich im Geiste die Reihe seiner Ahnen zurück.