Ein Boy führte mir das bestellte Reittier vor.

Wenige Europäer standen erst unter den Vorbauten der Wohnungen.

Ich ritt mitten durch die Negerstadt und sah mit Vergnügen zu, wie ein schreiendes Kind von seiner Mutter gründlich gewaschen wurde.

Straße in Daressalam.

Häuser der Europäer, aus Korallenstein erbaut. In dem linken Hause befindet sich die Druckerei der Deutsch-Ostafrikanischen Zeitung. Eine ‚Bibi‘ in mit großen Sternen bedruckte Tücher gekleidet, trägt eine Tasse mit Öl in der Hand. Zwei Träger mit Lasten auf Kopf und Schulter; Boys und ein Eselwagen der Gemeindeverwaltung.

Aus den Hütten kamen Negerinnen heraus, die morgens baden, Wasser holen und sich zum Marktgang vorbereiten.

Durch die Palmenpflanzungen der Sultansschamba erreichte ich die Ölpalmenquelle. Zwischen großen Abhängen senkt sich das Tal zum Creek hin, der zur Flutzeit vom Meerwasser überschwemmt wird. In dem feuchten Tale stehen ein Dutzend der an der Ostküste seltenen Ölpalmen als dunkle Gruppe.

Viele Negermädchen mit Blechtins und irdenen Töpfen waren auf dem Wege dorthin; an der Quelle schöpften sie Wasser in ihre Gefäße.

Auf der Straße nach Bagamoyo schritten drei Bibis rüstig aus. Die eine trug ein kleines Kind auf dem Rücken; in der Hand einen Regenschirm. Der Reiseanzug bestand aus sauberen, bunten Tüchern; ein Tuch war um den Kopf gewickelt. Ich fragte wohin sie gingen?