„Nach Bagamoyo!“

„In einem Tage?“

„Heute schlafen wir in Mbweni!“[1]

Sie gingen den Abhang hinab in das Simbasital, in dem viel Mangrovengebüsch steht und an die Überschwemmungen des Meeres zur Flutzeit erinnert.

Neger mit Feldfrüchten kamen aus den Schamben und gingen zum Markt.

Auf der Karawanenstraße begegneten mir Träger, die in den großen Hütten der Karawanserei übernachtet hatten; Fremdlinge, die das gedrängte Leben der Großstadt fast zu verwirren schien. Sie gingen zum Markt, um sich Essen zu kaufen: Matamamehl, einige Mohogoknollen und für 1 Pesa Fisch, in kleinen Stücken auf Pflanzenfasern gereiht.

Im Staube der Straße saßen am Wege kleine Mädchen hinter geschnitzten Holztellern, auf denen fettiges Gebäck und gebratene Fische zum Verkauf lagen. Hier kaufen sich der Boy, der zur Arbeit geht, die Bootsleute und die Hafenarbeiter ihr Frühstück.

Dicht dabei war eine regelrechte Eingeborenenkneipe, in der allerdings nur Sodawasser verschenkt wurde. Die Gäste genossen das prickelnde Getränk unmittelbar aus der Flasche. Auch Tische standen da und es wurde Karten gespielt. Hier verkehrten die oberen Zehntausend der Schwarzen, die Lebewelt, Boys, die gerade Geld bekommen hatten, und Askari. — Daß die Damen keinen Zutritt hatten, ist selbstverständlich. —

Die Mehrzahl der Gäste waren Stutzer mit langem, bis an die Knöchel reichendem Hemd, weißer, gestickter Mütze und dünnem Stöckchen. Mancher trug auch über dem Hemd eine Weste.