Wir sahen uns das Bild noch einmal von weitem an: die hellen Feuer, die vielen Gestalten und die Bäume, die von unten beleuchtet wurden; darüber der dunkle Himmel mit kleinen, silbern blinkenden Sternen.

Am dritten Tage in der Frühe erreichten wir die ersten Schamben.

Das Abernten ging sehr schnell; die hungrigen Leute fielen wie Heuschrecken darüber hin. Große Pflanzungen, in denen der Mohogo so üppig stand, daß Menschen darin nicht zu sehen waren, lagen in kurzer Zeit am Boden.

Die Neger schnitten den Mohogo in Scheiben und trockneten ihn an der Sonne. So konnten sie große Mengen mitnehmen. Auch zerstampften sie die Knollen in großen Holzmörsern und trockneten den Brei auf ausgebreiteten Tüchern, bis er weiß wurde, wie Mehl.

Die Dörfer hier lagen hoch in den Bergen, wo kein Wasser war; die Brunnen waren oft drei Stunden von den Hütten entfernt.

Der Akide sagte, die Frauen dieser Neger seien jeden Morgen sechs Stunden unterwegs, um einen Topf Wasser zu holen.

Das Wasser läuft außerdem so spärlich nach, daß nur wer zuerst kommt, gleich einen vollen Topf schöpfen kann; jede will deshalb die erste sein und sie stehen in der Nacht auf, um bei Tagesgrauen am Brunnen zu sein.

Wozu ist diese Mühe? Weshalb wollen die Leute nicht in der Nähe des Wassers wohnen, wo der Boden nicht schlechter ist als oben?

Aus alter Gewohnheit meiden sie die Wasserstellen, die jeder Räuber zum Lager begehrt.