Dann bestimmte ich einen Lagerplatz.
Es waren noch zwei Stunden bis zur Dunkelheit. In dieser Zeit wollte ich Wild schießen, soviel ich bekommen könnte und sandte auch Unteroffizier Lauer aus, mit dem Auftrage, Fleisch für das hungrige Volk zu schaffen.
Wie ich es gemacht habe, das darf sich der ausmalen, der ähnliche Reviere kennt, der weiß, daß jedes Rudel angepürscht sein will und daß zwischen zwei Schüssen ein Weg liegt zum nächsten Rudel, der zu Fuß zurückgelegt werden muß; den Leser will ich mit der Jagdschilderung nicht ermüden.
Kurz: Als es dunkel war, lagen auf der Strecke drei Wasserböcke, zwei Swallah, zwei Riedböcke, eine Kuhantilope und ein Warzenschwein.
Lauer hatte drei Kuhantilopen und zwei Wasserböcke geschossen.
Also zusammen vierzehn Stück Wild! Und das war für die vielen Menschen noch zu wenig.
Todmüde saß ich im Lehnstuhl.
Wohl hundert Feuer brannten; an jedem saßen ein halbes Dutzend Neger. Auf dünne Stöcke hatten sie Fleischstücke aufgereiht und ans Feuer gestellt; von Zeit zu Zeit schnitten sie ein Stück ab und steckten es in den Mund.
Zwei Weiße und achthundert Neger; war es nicht ein tolles Unternehmen?