Ostafrikanische Negerin in der Tracht der Küste.

Ein mit seltsamen Mustern bedrucktes Baumwolltuch bildet ihr Kleid; es ist über der Brust eingefaltet. Auf dem Nacken liegt eine Messingkette. Um den Hals trägt sie ein Band mit blauen Glasperlen; in jeder Ohrmuschel drei Pfropfen aus zusammengerolltem Papier mit Staniolstreifen durchzogen. Ihr kurzes, krauses Haar ist mehrfach gescheitelt und in getrennten Bahnen geflochten. Mit der linken Hand hat sie hinter dem Rücken den rechten Oberarm angefaßt; durch diese Haltung tritt das Schlüsselbein besonders stark hervor. Die meisten Negerinnen gehen aufrecht und schön, weil schon die Gewohnheit, alle Gegenstände (selbst den zusammengefalteten Sonnenschirm!) auf dem Kopf zu tragen, sie zu guter Haltung erzieht. Leuchtend weiße, wohlgepflegte Zähne sind nach unserm Begriff ihr schönster Schmuck. Die Schönheitspflege der Küstennegerin erstreckt sich sogar auf die Haut und die Fingernägel.

Ostafrikanische Negerin in der Tracht der Küste.


GRÖSSERES BILD

Wenn nun der Blick auf einer ganz beschränkten Stelle haftet, regt sich dort eine noch kleinere Welt, deren Gestalten schließlich nur noch mit dem feinen Planktonnetz gefaßt und mit dem Mikroskop erkannt werden können.

Während wir noch Eimer und Gläser mit wunderlichem Gewürm anfüllten, zogen Neger einen mehrere Meter langen Hai auf den Strand. Sie hatten ihn mit der Angel gefangen und versprachen sich guten Gewinn auf dem Markt.

C. Uhlig.

Korallenfelsen bei der Insel Makatumbe.