Ich bestellte mir das große Gebiß, das eine Öffnung von fast ½ m hatte. Der Fisch wurde in Stücke geschnitten, und nur die Wirbelsäule blieb liegen. Die Neger brachten noch einen anderen merkwürdigen Fisch: den Schiffshalter. Er trägt an Stelle der vorderen Rückenflosse eine Haftscheibe, mit der er sich, — obwohl er selbst sehr gewandt schwimmt, — um schneller vorwärts zu kommen, an dem Boden der Schiffe oder an großen Fischen festsaugt.
Wir legten ihn in eine Holzbalje mit Wasser; er hielt sich an der glatten Innenwand so fest, daß ich ihn nur mit großer Gewalt losreißen konnte.
Die Flut kam. Schon warf sich die Brandung höher auf die Riffe; ihr Brausen mahnte uns, schnell zur Insel zurückzugehen, um mit der reichen Beute die Heimfahrt anzutreten.
Wir sahen über die Bucht mit ihren grünen Ufern. Hier haben vor dreißig Jahren noch Flußpferde in der See gelebt! Weit in das Meer hinaus sind die großen, plumpen Säugetiere geschwommen. In allen Buchten sind sie heimisch gewesen und von der Küste aus bis nach der Insel Mafia hinübergetrieben, wo sie heute noch zu finden sind.
Das ist gewesen.
Der Ozean aber birgt ein Leben, das unendliche Gelegenheit zu Beobachtung gibt. Mir scheint, dies Leben ist mit seinem Reichtum an Farben und Formen, mit seiner Vielseitigkeit, seinen Wundern und ungelösten Problemen so recht zur Freude des Menschen da und zeigt ihm unendliche Wege, die sein Wissensdrang noch gehen kann.
[1] Spr.: bueni.