Und es kam. Die Ufer schimmerten im Morgenlicht. Bäume und Hütten nahmen Form und Farben an. Helles Licht breitete sich über das Wasser aus. Wölkchen zogen von der See herüber und unterbrachen die Strahlen.

Als es Tag war hörten wir das laute Treiben der Menschen.

Die Boote landeten am Ufer von Mosmene, wo Händler ihre Lasten aufgestapelt hatten und fleißige Hände bei der Arbeit waren, Frachten umzuladen.

Der Aufstand lag hinter mir; ich war wieder an der Küste.

[54] Über die wirtschaftlichen Aussichten in diesen Gebieten findet man Näheres in dem Buche: Hermann Paasche, Deutsch-Ostafrika. Verlag von E. A. Schwetschke und Sohn, und in den Berichten des Kolonialwirtschaftlichen Komitees.

[55] Man findet die wunderlichsten Theorien bei Menschen, die kein Fieber bekommen. Einer sagt: er passe auf, daß ihn keine Mücke steche (sehr gut; es ist aber nur ein Teil der Schutzmaßregeln!), ein anderer: er fühle das Fieber kommen und trinke dann eine Flasche Sekt, dann sei er sicher. Wirkliche Konfusion bestand, bevor man das Wesen der Malaria kannte, und in den alten Reisewerken bekommen die Reisenden von starkem Kaffee z. B. Fieber. Es gibt Menschen, die oft Malaria hatten und die immun geworden sind.

Verzeichnis
häufig vorkommender in Deutsch-Ostafrika allgemein gebrauchter Fremdwörter.

Akide = Ältester der farbigen Bevölkerung einer Stadt oder Landschaft.