Schwach saß ich im Lehnstuhl und war erfüllt von den wundervollen Eindrücken, die wie eine Abschiedsfeier auf mich wirkten. Ich dachte zurück an vergangene Bilder, an stille Nächte, in denen der Mond schien.

Ich sah auf den Kranken, legte ihm die Kissen zurecht und schloß sein Moskitonetz. Dann streckte ich mich im Boot lang aus und schlief.

Manchmal erwachte ich aus festem Schlaf, wenn das Boot auf eine Sandbank auflief und von den Baharias wieder abgeschoben wurde. Einmal stieß das Boot auf einen Baumstamm, der im Wasser lag. Es wurde von der Kraft der Strömung in den Zweigen hochgehoben und schlug quer, sodaß das Wasser, das ihm sonst fördernde Kraft war, plätschernd gegen die Bordwand drängte.

Oft dröhnte die tiefe Stimme eines Flußpferdes aus nächster Nähe; ein kurzer Zuruf der Leute, eine gewaltsame Wendung des Bootes, und weiter ging es in gleichmäßiger Ruhe.

Wieder an der Küste.

Gegen vier Uhr am Morgen wurde ich geweckt. Wir waren in Ndundu. Die Neger alarmierten das Dorf. Der Akide kam. Strohfackeln brannten.

Aus dem fensterlosen Seitenraum eines Hauses wurden Lasten herausgeschleppt, die ich dem Akiden zum Aufbewahren gesandt hatte.

Noch war dunkle Nacht. Aber der Vollmond stand schon tief am Himmel und der Morgen war nahe, als ich weiterfuhr, und die Gruppe der Neger mit ihren Fackeln am Ufer zurückblieb.

Ich wußte eine reine Freude vor mir: auf dieser Fahrt das erste Licht des Tages kommen zu sehen.