Der Mond war aufgegangen, als die Boote vom Ufer ablegten.

Lautlos trieb die kleine Flotte auf dem Strom.

Ich zog mein Buch aus der Tasche und schrieb. Elf Uhr.

Am Ufer brennt ein Feuer; da übernachten Flußschiffer und schwatzen fröhlich und laut. Es klingt übers Wasser in der stillen Nacht und sie hören unsere Boote nicht, die leise plätschernd nahe bei ihnen vorbeitreiben.

Kein Wölkchen ist am Himmel. Die Sterne stehen über mir. Das Mondlicht glänzt auf den Blättern der Büsche.

Dahinter erhebt sich der Wald und die Berge. Ein hoher Sandrücken kommt näher; er neigt sich weit über den Strom. Auf der Höhe steht ein plumper Affenbrotbaum.

Es ist so still als ob die Natur ihren Atem anhält.

Da dröhnt vom Berge herab deutlich durch die Stille eine einzige, tiefe Löwenstimme; ein Ruf an die Nacht, die nur im Schweigen Antwort gibt.

„Simba“ flüstert der Neger hinter mir.