Tanga.
Am nächsten Tage ankerte S. M. S. ‚Bussard‘ in dem stillen Hafen von Tanga, dem Ausgangspunkt der Usambarabahn.
Von Tanga aus machte ich einen Jagdausflug nach dem Sigital. Da der Dienst mich lange an Bord festhielt, verpaßte ich den Zug der Usambarabahn, der nur einmal täglich fährt, und bestellte mir einen Bahnwärterwagen, den mehrere Neger schoben und auf dem ich, mit den Boys und dem Gepäck gegen Abend auf der Station Ngomeni, eintraf.
Photographie aus Tanga.
Löwenfalle aus Baumstämmen.
In der Umzäunung rechts wird eine Ziege angebunden. Wenn der Löwe in den Gang hineingeht, berührt er einen Abzug; die schweren Stämme fallen nieder und erschlagen ihn.
Die Nacht verbrachte ich in Pingoni, auf der Agavenpflanzung eines Herrn Stauffer, an den mich ein Bekannter empfohlen hatte. Herr Stauffer riet mir, am Morgen in der Nähe der Pflanzung auf Rappantilopen zu birschen und erzählte, ein starker Bock sei noch am Nachmittag auf den Rodungen gesehen worden.
In dieser Nacht hörte ich zum erstenmal das Heulen von Hyänen.