Die Sache ist die: Sneewittchen kriegt von der Frau Königin einen Apfel angeboten. Zum Beweise dessen, daß er nicht vergiftet sei — na, wenn sie das schon sagt, da soll ein Mensch nicht stutzig werden! —, schneidet sie den Apfel (sie — die Königin) in zwei Hälften. Aber die eine ist doch giftig, und die andere nicht, und die giftige verspachtelt Sneewittchen.

Das ist ein dunkler Punkt.

Denn ein kleines bissel Gift wird mindestens in die ungiftige Hälfte gedrungen sein — — wenn sich ein halbgiftiger und halbungiftiger Apfel überhaupt anfertigen läßt!

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Nachwort: Das Tollste in «Sneewittchen» oder besser «‚Sneewittchen‘, das Tollste in» ist indessen die eigenartige Tatsache, daß die verschluckte Apfelhälfte — — ach, das ganze Märchen taugt nichts! Ich werde es revidieren und neu herausgeben unter dem Titel «‚Sneewittchen‘, ein für fortgeschrittene Kinder nach den Resultaten moderner medizinischer Forschung umgearbeitetes Märchen».

DOLL!

ES war einmal.

Zufolge einer hitzigen Wette ritt der wirklich, also ich sage Ihnen: wirklich feudale Graf Soundso in Lack und mit Einglas auf einer Kuh, also Ehrenwort: auf einer Kuh durch eine belebte Straße der preußischen Hauptstadt.

Doll, was?

Der Spaß kostete zwanzig Emm — Lappalie! —, der Graf mußte absitzen und wohl oder übel die Kuh nach Hause führen.