Aber ich habe, offen gestanden, nicht mehr die rechte Lust dazu und stecke es auf.

Ein ander Mal.

Der Zensor würde die Geschichte ohnehin gestrichen haben; denn es geht toll zu auf der Alm. Ich habe Beweise.

PETERLE

Ein Märchen

PETERLE war ein gutes Kind und machte dennoch seinen Eltern großen Kummer.

Wie ist das möglich?

Es lag an Peterle.

Peterle hätte nicht soviel träumen sollen, bei Nacht nicht und bei hellerlichtem Tag nicht. Peterle träumte, wo sie ging und stand; wo sie lag und saß. Sie träumte immerfort. Nichts war mit ihr anzufangen, kein vernünftiges Wort mit ihr zu reden. Sie spielte nicht die Spiele ihresgleichen; sie spielte nicht mit anderen und nicht für sich allein — sie puppelte nicht einmal! Nein, von Puppen mochte sie gar nichts wissen.

Und was das Tollste ist: Peterle wollte durchaus ein Junge sein, obwohl sie doch ein Fräulein war. Sie behauptete, sie sei ein Junge namens Peterle, und damit holla! Sie und ein Mädchen — haha! «Ich bin ein Junge» verkündete sie jedem, der es wissen wollte, und beharrte eigensinnig auf diesem ihrem Vorurteil.