„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ So etwa könnte man sich die Sache vorstellen. So etwa könnte man geradezu behaupten: „Nichts“ war die Ursache der Angelegenheit.
Aber Sie lächeln schon wieder, meine Dame. Sie lächeln bereits über mich, über den „Bajazzo“. Nun, wie Sie wollen! Bitte, ruhig zu lächeln. „Lache, Bajazzo! Und schminke Dein Antlitz!“ Vielleicht ein wenig Gesang gefällig? Vielleicht könnte man ein Lied anstimmen?
Ich bemühe mich, Ihnen zu gefallen, wie Sie sehen. Ich bemühe mich um Ihre Gunst. Ganz einfach gesprochen: Ich möchte Sie herzlich bitten, mir Gehör zu schenken. Ihr Ohr zu leihen, sozusagen.
Und, wenn ich bitten darf, ein wenig Vertrauen! Vertrauen ist es, worum ich bitte. Ich betrachte es als von Gott. Eine Gabe vom Himmel. Ohne Ansehen der Person. Aber kein Almosen! Nichts von Verführung! Leere Hände, gilt es, zu behalten.
Jedoch! Jedennoch! So komme ich nicht zum Ziel. Es ist schon alles wieder verdorben. Ich sehe, ich bin bereits wieder verloren: Habe mich hinreißen lassen, rede und rede.
Die Götzen glänzen mit ihren Perlen. Ihre Haare triefen von Fett und Öl. Ich aber sage Euch: Gottes Bild ist nicht unter ihnen!
Bin aber selbst der schuldige Teil. Ich gebe mir alle Mühe. Ich möchte alles Mögliche tun. Habe bereits auf alle Weise versucht, glücklich zu sein. Aber vergeblich.
Obwohl hier von Glück nicht die Rede sein kann. Wollte um etwas anderes bitten. Was ich benötige ist Vertrauen. Jeder Gott benötigt Vertrauen. Glauben sozusagen. Glaubwürdigkeit. (Jetzt aber hören Sie einmal mein Herz! Es schlägt. Es kichert. Es lacht sich eins. Weil ich da eben „Gott“ erwähnte. Scheinbar so nebenbei erwähnte: „Jeder Gott benötigt Vertrauen.“ Jeder.
Nun, wollen abwarten. Werden schon sehen!)
Aber hier beginnt nun bereits mein Unglück. Abgesehen von Schuld und Unschuld, beginnt hier nun bereits mein Leidensweg: Es kann ja nicht länger verborgen bleiben: Bin leider so wenig vertrauenerweckend.